Bouldern in Aarhus

Letzter Besuch: Juni 2018

Das „Aarhus Boulders“ liegt etwas außerhalb

der Stadt, direkt neben dem großen schwedischen Möbelgiganten und ist in circa zehn Minuten mit dem Auto zu erreichen (Parken kannst du direkt davor). Im Bericht zum Bouldern im Escaladrome in Hannover [folgt umgehend] kannst du lesen, dass wir 10,50 € Eintritt für unnötig teuer halten.

Nun ja, Aarhus setzt diesbezüglich noch einen drauf: kommst du vor 14 Uhr, so zahlst du 80 dkr [circa 11 €], am Nachmittag dann 110 dkr [circa 15 €]. In der relativ großen Halle ist nach farblicher Orientierung geschraubt [sechs Grade]. Ab dem dritten Grad steigt das Schwierigkeitslevel sprunghaft an, aber damit auch die Kreativität der Routen, was uns gut gefallen hat.

Leider ist der Großteil der Griffe von Chalk und Schuhabrieb dermaßen verdreckt, dass du beim Putzen mit der Buerste in einer Staubwolke stehst. Wieder andere Griffe, und vor allem Tritte, sind aufgrund des Alters glatt wie eine Eisbahn. Hinzu kommt, dass die Wand keinerlei Grip hat. Aufgrund der drei letztgenannten Gegebenheiten fühlen sich, insbesondere die schwierigeren Grade, alles andere als gut und vor allem sicher an. Technisch gesehen bleibt da einiges auf der Strecke. Auch der ganze Rest der Halle liegt unter einer dicken Staub- und Chalkschicht begraben, mitsamt des überschaubaren Kraftbereichs, der Trinkbecher fürs kostenlose Wasser, der Energieriegel am Tresen und des Chill-Bereichs auf der Empore.

Zum Abschluss zeigte sich eine schnuddelige Dusche, deren laukaltes Wasser nicht reguliert werden kann.

 

Fazit:

Aarhus gehört vom Stadt- und Menschenbild zu unseren europäischen Lieblingsstädten [hier zu lesen].

„Aarhus Boulders“ würden wir jedoch höchstwahrscheinlich nicht mehr aufsuchen, sondern eher eine Runde schwimmen, in den wunderbaren Wäldern -mitten in der Stadt- laufen gehen oder eine Yoga-Einheit absolvieren. Die Kombination aus teurem Eintritt und schlecht gepflegter Halle, verderben einem hier etwas die Freude am Lieblingssport.