Bouldern in Ulm

Letzter Besuch: Oktober 2018

Albert Einsteins Geburtsstadt Ulm trumpft mit einer großen, gepflegten Boulderhalle, dem „einstein“. Und nicht nur das: hier gibt es außerdem einen Parcours-, Crossfit- und Yoga-Bereich. Dieses Angebot ermöglicht ein durchdachtes, ganzheitliches Training – alles unter einem Dach.

Früh da sein lohnt sich: bis 14 Uhr gibt’s den Early Bird Tarif für 9,50€ [Achtung Crossfit und Yoga kosten extra]. Danach kostet es 11,90€. Drinnen gibt es einen großen, hellen Boulderbereich sowie im Außenbereich eine weitere Wand unmittelbar beim Parcour- und Beachvolleyball-Feld. Beim Schrauben wird sich an französischen Bouldergraden orientiert [3-8a] und eine zusätzliche farbliche Skalierung hilft bei der Orientierung. Die Farben überschneiden sich teilweise im Schwierigkeitsgrad, was die Motivation zu „Höherem“ zu greifen extrem steigert. Die Routen sind schön durchdacht und ansprechend geschraubt. Wand und Griffe sind sauber und haben einen sehr guten Grip.

Im „einstein“ stehen Schrägen/ Überhänge und Wände ohne Schräge in einem sehr angenehmen Verhältnis, sodass hier nicht zuletzt deshalb jede/r auf seine Kosten kommen sollte.

Im großen [jedoch nicht sehr gemütlichen] Bistro-Bereich lässt es sich gut pausieren. Das vegane Angebot beschränkt sich leider auf Riegel und Getränke [Kaffee mit Hafermilch ist möglich].
Hervorzuheben ist jedoch der große Spielraum für Kinder bis sechs Jahre [Achtung dies ist kein Kinderboulderbereich]. In vielen Hallen toben Kinder im Hauptboulderbereich und bringen somit sich und andere in Gefahr. Einen Kinderspielraum sollte es daher, unserer Meinung nach in jeder größeren Halle geben.

Fazit: Eine angenehme und ungewohnt vielseitige Halle. Wenn es uns noch einmal in den Raum Ulm verschlägt, würden wir das „einstein“ auf alle Fälle noch einmal besuchen.