Bouldern in Reykjavik

Letzter Besuch: Mai 2018

Da wir mit der Fähre im Osten Islands ankamen, dauerte es lange drei Wochen bis wir wieder an der Wand hängen konnten. Die Boulder-Chance in Reykjaviks „Klifurhusid“ haben wir uns daher nicht entgehen lassen.
Am Rande der Innenstadt befindet sich die Halle in einem Gewerbegebiet. Der Eintritt ist für isländische Verhältnisse mit 1.300 ikr [circa 11 €] unerwartet moderat.
Du findest eine relativ große Halle vor, mit vielen Schrägen und einem Überhang. Zudem hat die Wand ein wenig Grip. Wenige Tage vor unserem Besuch habe es wohl einen Wettkampf gegeben. Aufgrund dessen wurden alle Markierungen der Schwierigkeitsabstufungen [nach US-amerikanischen V0, V1, …] entfernt. Dies erschwerte die Orientierung und viel Zeit ging drauf für´s selbständige Erkunden und Ausprobieren. Der Routenverlauf war generell auch etwas konfus. Häufig überkreuzten sich zwei Routen derselben Grifffarbe, teils gab es pro Start mehrere Endpunkte oder gar keine dbzgl. Markierung, sodass manches Mal unklar blieb, was die Intention des Schraubers/ der Schrauberin war. 
Im kleinen, aber gut ausgestatteten, mit Matten ausgelegten Kraft- und Yogabereich kannst du deinen individuellen Übungen nachgehen. In einem kleinen Kinderkletterbereich können schon die Kleinsten üben.
Eine große Chill-Ecke beim Eingang [mit viel Lesestoff] und eine in der oberen Etage, mit schönem Blick in die Boulderhalle, laden zum Kräfte tanken ein. Trinkwasser gibt’s dabei open-end gratis.

Fazit: Alles in allem handelt es sich um eine gut gepflegte Halle, die wir mit Sicherheit noch einmal besuchen würden. Dabei hoffen wir auf eine bessere Beschriftung der Routen, um die Orientierung zu erleichtern.