Bouldern in Riga

Letzter Besuch: August 2018

Circa acht Kilometer vom touristischen Stadtzentrum entfernt findest du das Rigaer „Falkors Boulderinga Centrs“. Seit 2014 darf man den Eintritt mit 7€ begleichen. Die Halle ist sehr klein, hat aber viele, eng geschraubte Routen wie sie in ihrer Anzahl größeren Hallen in nichts nachsteht.

Da nahezu jeder freie Zentimeter mit einem Griff oder Tritt versehen ist, gestaltet sich die Session mitunter etwas unübersichtlich. Die Routen orientieren sich an französischen Bouldergraden und sind in 7 farblich markierten Schwierigkeitsgrade eingeteilt. Wobei das Schwierigkeitslevel schon ab dem dritten Farbgrad rasch anzieht. Die Griffe sind sauber und die Wand hat einen guten Grip.
In der zweiten Etage gibt es einen kleinen Trainingsbereich mit Lang- und Kurzhantel, Sprossenwand und einem weichen Mattenbereich. Die Umkleiden / Duschen sind schon etwas in die Jahre gekommen, wobei sich sowohl von der Dusche in der Männer-, aber auch in der Frauenumkleide das Wasser nicht Richtung Abfluss, sondern gen Umkleide ergoß.

Fazit: Eine kleine Halle ohne „Schnickschnack“. Hier steht tatsächlich nur das Bouldern im Vordergrund, wie man es aus anderen Hallen ja kaum noch gewohnt ist. [Zwischen gemütlichem Café, Slack-Line, Tischkicker und Tischtennisplatten kann das Bouldern schonmal aus dem Fokus rutschen, wenn man eh „müde“ oder „nicht so richtig fit“ ist]. Für eine kleine Runde Routen knobeln kommen wir sicherlich noch einmal im „Falkors Boulderinga Centrs“ vorbei.