Bouldern in Ålesund

Letzter Besuch: Juli 2018

Nachdem wir in der zweitgrößten Stadt Norwegens leider kein Boulderglück hatten [Bergen macht Sommerferien], ging es dafür in Ålesund in der „Buldrehallen“ umso intensiver an die Wand.
Die relativ große Halle liegt 10 km außerhalb des Stadtzentrums in einem Gewerbegebiet [Parkplätze direkt davor]. Der Eintritt ist mit 100 nkr [circa 10,50 €] im Europavergleich moderat [Studenten 90 nkr].
In einem sehr großen und einem kleinen Bereich [plus Kinderareal und Kraftbereich mit Moon Board] boulderst du auf sechs farblich gekennzeichneten Leveln. Orientiert wird sich hierbei an den 

französischen Bouldergraden [bis 7c]. Alle Wände haben sehr guten Grip. Das Verhältnis von geraden Wänden bzw. leichten Schrägen zu Überhängen ist angenehm ausgeglichen, sodass für jedermann/ -frau, auch Dank der einfallsreich geschraubten Routen, etwas dabei ist. Die Griffe sind sehr sauber und auch die restliche Halle ist in einem sehr gepflegten Zustand. Für uns neu waren sog. „Rettungsgriffe“. Von jeder Route aus ist in einer Armlänge Entfernung ein gut greifbarer Boulder zu erreichen, falls einem mal Kraft oder Mut abhanden kommt. Von diesem „Rettungsgriff“ führen selbige Griffe wie eine Leiter nach unten.

Auf der Empore  gibt’s genug Platz zum Entspannen und ein riesiger TV sorgt für die passive Berieselung mit Sportsendungen.
Einziges Manko: es gibt keine Duschen! Bei der Größe und dem top ausgestatteten und gepflegten Zustand der Halle nicht nachvollziehbar. Ålesunds „Buldrehallen“ ist dennoch definitiv einen Besuch wert und falls wir mal wieder in der Gegend sind, kommen wir bestimmt nochmal rum.