Bouldern in Barcelona

Letzter Besuch: März 2019

Das „Sharma climbing“ mitten in Barcelona trägt natürlich nicht zufällig diesen klingenden Namen.

Kein geringerer als Chris Sharma persönlich ist der Chef. Das Bouldern unter dem Dach einer solchen Klettergröße motiviert ungemein.

Das „Sharma climbing“ ist bereits 5 Jahre alt aber in einem

Tip-Top Zustand. Bis 12 Uhr gibt’s reduzierten Eintritt [10 €], danach 14 €.
In der unteren Ebene befindet sich der große Boulderbereich. Auf sechs, gut nachvollziehbaren Schwierigkeitsgraden ist für jedes Boulder-Level das richtige dabei. Wie im südlichen Europa üblich, gibt es überwiegend Schrägen und Überhänge. Die Wand hat guten Grip, ist sauber und die zahlreichen durchdachten Routen unterstützen ein intuitives Bouldern. Besonders positiv sind uns die Matten aufgefallen, die mit einer Art Teppich überzogen sind und ein außerordentlich angenehmes Landen ermöglichen. Ebenfalls in der unteren Ebene findet man einen kleinen Bereich zum Seil-Klettern, ein Café mit den Boulderhallen-üblichen Snacks und die sanitären Anlagen. In der oberen Etage lässt es sich im sehr großen und übermäßig reichhaltig ausgestatteten Trainingsbereich ordentlich auspowern.

Neben Leisten, Slopes, Ringen, Sprossenwänden und Moonwall finden sich auch Laufbänder, Stepper, Rudergerät sowie Lang-/ Kurzhanteln. Im separaten Yogaraum werden regelmäßig Kurse angeboten.

Die Mitarbeiter des Sharma climbing waren unfassbar freundlich und engagiert. Man hat uns im bewachten Innenhof sogar einen Parkplatz freigemacht, denn ein ausländisches Auto draußen stehen zu lassen, wäre aufgrund der Kriminalität nicht zu empfehlen, wie wir direkt am Anfang des Gesprächs erfahren.

 

Fazit: Wir wissen nichts Detailliertes über die Finanzierung des „Sharma climbing“, aber die Werbepartner des Chris Sharma sind in der Halle nicht zu übersehen. Wir haben im Hinterkopf, dass andere Hallen Europas vermutlich nicht diese finanziellen Möglichkeiten haben. Das „Sharma climbing“ ermöglicht Bouldern und Individualtraining auf einem sehr hohen Niveau, wie auch in zahlreichen guten deutschen Hallen [z.B. Kiel, Frankfurt a.M., Halle/Saale, Chemnitz] oder auch in Skandinavien [Oslo, Alesund, Helsinki].

Am „Sharma climbing“ gibt nichts auszusetzten.

Wir werden die Halle, beim potentiellen nächsten Besuch in Barcelona definitiv wieder besuchen!