Start unserer Reise: Tschechien

 

Anfang April 2018 ging er endlich los: unser Europa-Roadtrip. Lange geplant, alles wieder über Bord geworfen und neu geplant. Am Ende stand nach all dem Planen eigentlich nur fest, dass es Anfang Mai nach Island gehen wird und wir den April im Warmen verbringen wollen. [Keiner konnte ahnen, dass zu dieser Zeit auch in Deutschland „subtropische“ Temperaturen herrschen.]

 

An einem Mittwoch verlassen wir Deutschland über Hof in Richtung Tschechien.

Auf dem Weg nach Pilsen rollen wir durch den „Slavkovsky Ies“ Wald, der zum Auftakt eine schöne Kulisse bildet. Besonders die schmale Straße zwischen Karlsbad und Teplá ist sehr zu empfehlen. Auf Serpentinen schlängelt man sich durch den Wald, schroffe Felsen auf der einen Seite der Straße, ein Bach und/ oder alte Bahnschienen auf der anderen.

 

Pilsen

 

Pilsen, ehemalige Kulturhaupstadt Europas 2015, ist mit 170.000 Einwohnern viertgrößte Stadt Tschechiens, bekannt für das gleichnamige Bier, einen Autohersteller mit „S“ und seinen Marktplatz, denn der soll einer der größten Europas sein. Auf diesem befindet sich eine ebenso mächtige Kathedrale. Im Gegenteil zu all dem Großen, ist die Altstadt überschaubar klein und es dominieren hübsche Jugendstilbauten. Zur Stärkung kehren wir im veganen Great Bistro & Café ein. Wie es uns dort geschmeckt hat, liest du hier.

 

 

 

Budweis

 

Richtung Österreich und seiner Bundeshauptstadt Wien liegt Budweis, im tschechischen Süden, direkt auf der Strecke. Mit 93.000 Einwohnern deutlich kleiner, aber im direkten Vergleich für uns eindrucksvoller als Pilsen. Die barocke Stadt hat einen sehr imposanten, von Arkadenhäusern umgebenen Marktplatz mit dem schönen Samsonbrunnen. Im Gegensatz zu Pilsen sind hier auch die vom Marktplatz wegführenden Gassen, originalgetreu altertümlich und sehenswert. Natürlich ist auch Budweis -wie häufig in Tschechien vorkommend- bekannt für sein Bier.

 

 

Im Süden des Landes ist die Nähe zum Nachbarn Österreich sowohl architektonisch in den kleinen Dörfern, als auch landschaftlich zu erkennen. Hübsch verzierte Häuschen mit großen Holzbalkonen fügen sich in die bergige Kulisse ein. 

 

An einem Wehr kurz vor der Tschechisch-Österreichischen Grenze geniessen wir einen herrlichen Sonnentag, sehen die Welt mit Kinderaugen und kochen Quinoa.