Vegan auf der M/S Norröna [Smyril-Line]

 

Schon im Voraus stellten wir bei der Buchung die Anfrage der Möglichkeit einer pflanzenbasierten Verpflegung auf der M/S Norröna. In der Antwort empfahl man uns zum Frühstücksbuffet lieber pflanzliche Aufstriche und „Milch“ selbst mitzubringen.

Ja eine pflanzenbasierte Kost auf der M/S Norröna ist möglich. Wie ausgewogen das ist, ist jedoch eine andere Frage.
Beim Frühstücksbuffet beschränkt sich die Auswahl auf trockenes Brot/ Brötchen, Salatgurke, Paprika, Tomaten, Marmelade, trockenes Müsli, Bohnen in Tomatensauce und Kartoffelecken. Wer möchte, kann sich auch noch etwas trockenen Rucola von der Salami zupfen. Für 15 € [im Vorverkauf; vor Ort kostet es 18,80 €] etwas dürftig und nicht zu empfehlen.

Im Schnellrestaurant „The Diner“ gibt es vegan gekennzeichnetes Ratatoullie und ein rotes Curry für knapp 18 € pro Portion. Beides haben wir nicht getestet, aber durchaus positiv, dass es fest auf der Karte verankert ist.
Zu den kleinen Buffets im „The Diner“ gibt es auch immer ein Salatbuffet, wo sich für 10 € separat bedient werden kann. Die Salate sind frisch, die Auswahl ausreichend und die Zusammenstellung ausgewogen. Daumen hoch.

Im schnieken à la carte Restaurant „Simmer Dim“ gibt es keine veganen Gerichte auf der Karte. Stattdessen verweist man auf eine typisch nordische Küche…

Das Abendbuffet haben wir nicht getestet. 39 € für die Wahrscheinlichkeit bei trockenen Kartoffeln und Buttergemüse zu landen, erschien uns einfach nicht gerechtfertigt. Wer hier andere Erfahrungen gemacht hat, darf gern berichten.

Fazit:
Alles in allem sei der/dem reisenden VeganerIn auf der M/S Norröna eine Selbstverpflegung ans Herz gelegt, denn Lebensmittel dürfen mit an Bord gebracht werden. Zu beachten ist allerdings, dass es weder eine Koch- noch eine Kühlmöglichkeit gibt.